
Insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler unserer Schule nahmen am 4. und 5. März am oberfränkischen Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in der Stadthalle in Bayreuth teil.

Am ersten Wettbewerbstag stellten die Jungforscher ihre Arbeiten zunächst einer Fachjury aus Lehrern, Fachwissenschaftlern und Vertretern der Wirtschaft vor, am Freitag dann der interessierten Öffentlichkeit und Vertretern der Politik, wie z. B. dem oberfränkischen Regierungspräsidenten Wilhelm Wenning.
Theresa Kraus, Sina Schenk (beide Klasse 6b) und Carola Niekut (Klasse 6c) beeindruckten die Fachjury mit Untersuchungen, dass Honig besser gegen Bakterien wirkt als ein Antibiotikum, und bekamen dafür einen Sonderpreis in der Kategorie „Schüler experimentieren – Biologie“. Auch der oberfränkische Regierungspräsident Wilhelm Wenning interessierte sich für ihre Ergebnisse, wie auf dem rechten Bild zu erkennen ist.
Motiviert durch die Tatsache, dass Pflanzen, die über den Winter in geschlossenen Räumen standen, im Frühling plötzlich viele Blätter verlieren, wenn sie wieder nach draußen in die Sonne gestellt werden, wiesen Tina Heiser (Klasse 8b) und Sophie Trauth (Klasse 7a) nach, dass auch Pflanzen einen Sonnenbrand bekommen können.
Kim Hoffmann und Melissa Laube (beide Klasse 7a) wollten wissen, ob an den Händen auch wirklich weniger Bakterien sind, wenn man sie mit Desinfektionsmitteln behandelt hat. Dabei stellten sie außerdem fest, dass sich im Tafelschwamm viel mehr Bakterien verbergen als an der Toilettenspülung oder einer Türklinke!
Da einige Menschen auf einige Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten allergisch reagierten, stellte Peter Franke (Klasse 6c, linkes Bild) eine Tagescreme und eine Handcreme selbst im Chemielabor her und testete diese auch erfolgreich in Selbstversuchen. Auch Yassin Fal und Jannik Lehnert (beide Klasse 6b, rechtes Bild) beschäftigten sich mit einem ähnlichen Thema und synthetisierten ihre eigene Seife.
Ein Lösungsansatz für das Problem, dass die gängigen Kunststoffe aus Erdölprodukten hergestellt werden, aber die Erdölreserven in wenigen Jahrzehnten zur Neige gehen, fanden Dominik Rose und Kai Wanner (beide Klasse 7a): sie stellten einen Kunststoff aus Milchsäure her, also einem Naturprodukt, das z. B. von Milchsäurebakterien gebildet wird.
Der Neuntklässler Maximilian Wunderlich führte seine beim letztjährigen Wettbewerb begonnenen Untersuchungen zu Fleischzartmachern fort.
Die Abiturientinnen Anna Doppel (linkes Bild) und Malina Gorny (rechtes Bild) reichten ihre Facharbeiten aus dem Biologie-Leistungskurs bei „Jugend forscht" ein. Anna Doppel beschäftigte sich mit Keimungs- und Wachstumsexperimenten bei der Ringelbume.